Auch im zweiten Spiel der Sternberger C-Handballjungen am gestrigen Sonnabend in der heimischen Finkenkamp-Halle musste unsere Mannschaft am Ende eine deutliche 22:36 Niederlage einstecken. Gegen die Spielgemeinschaft Crivitz-Leezen konnte der HV die Partie nur bis zum 6:6 in der 12 Minute offen halten. Bis dahin konnten sich mit Jannek Cieslak, Max Jankowski und Lenny Hoffmann gleich drei Spieler in die Torschützenliste eintragen. In der Abwehr zeigten die Jungen in der Anfangsphase eine beherzte Leistung, wodurch die drei großen Aufbauspieler der Gäste gezwungen wurden aus der zweiten Reihe auf das Sternberger Tor zu werfen. Dort parierte Ersatztorhüter Nico Wruck gleich mehrfach und sorgte zunächst für die nötige Sicherheit. Nach unkonzentriertem Aufbauspiel mit Ballverlust und fünf schnellen Gegentoren in Folge stand es innerhalb von nur drei Minuten 7:12 und Sternberg hatte weiter sichtlich Mühe mit der sehr offensiven Gäste-Deckung klar zu kommen. Einzig Max Jankowski schaffte es immer wieder, die großen Lücken in dieser 3:3 Deckung zu nutzen und erzielte bis zum 10:17 Halbzeitstand alle Sternberger Feldtore. Da sich in der zweiten Spielhälfte mit einer vorgegebenen 6:0-Abwehr mehr Freiräume für unseren Aufbau ergeben sollten, hatte der HV die Hoffnung wieder in das Spiel zu kommen. Da aber auch jetzt die Zuspiele zu ungenau und die Würfe auf das gegnerische Tor nicht mit der nötigen Schärfe und Präzision ausgeführt wurden, konnten sich die Crivitz-Leezener immer klarer absetzen und sich über die Zwischenstände 12:22, 15:26, 18:30 den verdienten Auswärtserfolg sichern.
Schon am kommenden Dienstagnachmittag um 17.00 Uhr können und wollen es die Sternberger Jungen deutlich besser machen und auswärts beim Hagenower SV endlich wieder erfolgreich sein.
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Im zweiten Spiel der Saison mussten unsere A-Jugend Mädchen am vergangenen Sonnabend auswärts beim SV Eintracht Rostock antreten. Kurios verlief zunächst die Erwärmung. Beim Betreten der Halle, eine halbe Stunde vor Spielanpfiff begannen die Eintracht-Mädchen mit dem Wischen des Kunststoffbelages, wodurch dieser 15 Minuten angereichert voller Pfützen überhaupt nicht nutzbar war. Nach kurzer, reduzierter Aufwärmphase und mit 10 Minuten Verspätung konnte ein sehr guter, weil auffallend sachlicher Schiedsrichter die Partie endlich anpfeifen. Nach dem schnellen Zweitore-Rückstand unserer Mädchen, bereits nach nicht einmal zwei Minuten, schafften Lilly Waack und Friederike Steffen zunächst den Ausgleich. Zu diesem Zeitpunkt zeigten die Sternbergerinnen, das sie diesmal gewillt waren in der Abwehr nicht wieder so harmlos wie in der Vorwoche aufzutreten. Beherzt verhinderten sie über 7 Minuten lang ein weiteres Gegentor. Durch aufkommende Konzentrationsfehler erhöhten die Rostockerinnen dann doch innerhalb von drei Minuten auf 6:2 (14.Spielminute), bevor Fenja Groth das Erste ihrer insgesamt 10 Tore warf. Leider waren am Sonnabend nicht alle Sternbergerinnen zu effektiv beim Abschluss, sonst wäre der 13:7 Halbzeitrückstand nicht schon so deutlich gewesen. In der zweiten Hälfte blieb das Spiel zunächst ausgeglichen, jedoch konnte Eintracht immer ein Tor mehr als unsere diesmal ohne Spielmacherin Charlotte Lustig angetretenen A-Mädchen werfen. Immerhin konnte sich in der 46.Minute erstmals auch Tabitha Steinhöfel durch ein Kontertor zum zwischenzeitlichen 22:13 belohnen. Auffallend gut hielt diesmal auch Le Thi Hoang Phong im Sternberger Tor. Mit insgesamt 13 gehaltenen (darunter 4 x 7-Meter) Würfen war sie ein sicherer Rückhalt für unsere Mannschaft und verhinderte dadurch eine höhere Niederlage. Insgesamt ist der 29:17 Endstand für Eintracht Rostock zwar immer noch sehr deutlich, dennoch ist eine erste Leistungssteigerung in der noch jungen Saison aber auch schon erkennbar gewesen.
Tom Burow
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